Technisches Museum

WORK


Mühlen - Zentren von Energie - Zentren des Lebens


Die ehemalige Habermann-Mühle blickt auf eine ganz eigene 450-jährige Geschichte zurück. Ihre jetzige Gestalt und letzte Nutzung erwarb sie erst in den letzten 150-200 Jahren. 1564 wurde erstmals an dieser Stelle ein Hammerwerk der Familie Martin erwähnt. Es gehörte zum sogenannten “Alten Hammergut“ . Dieses wurde später verkauft und 1664 dann das „Neue Hammergut“ an jetziger Stelle errichtet, wobei das Mühlengebäude des Alten Hammergutes beibehalten wurde.


Die äußere Gestalt des Mühlengebäudes mit der verhältnismäßig riesigen Doppelmansarde lässt noch erahnen, dass der frühere Innenraum wahrscheinlich eher einer größeren  Werkhalle glich, in welchem das Hammerwerk gestanden hat. Im Hammergut wurde dass in unmittelbarer Nähe gewonnene Raseneisen verhüttet und aufbereitet und den im Ort ebenfalls zahlreich vorhanden Schmieden zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt.

Die Unmengen an aufgeschütteten Schlacken aus dem Verhüttungsprozess in den umliegenden Höfen und in unserem Mühlenhof legen Zeugnis davon ab. Mit Sicherheit stand der hohe Eisenbedarf im unmittelbaren Zusammenhang mit dem in der Region  tätigen Bergbau (z.B. in Hohenstein-Ernstthal und Wolkenburg). Gebraucht wurden im Bergbau eine Vielzahl an Werkzeugen aus Eisen.

Mit dessen schleichendem Niedergang war sicher auch das Schicksal der Hammermühle in Langenchursdorf besiegelt und es erfolgte deren Umnutzung in eine Getreidemühle.


Modell der Mühle Langenchursdorf






Wasserrad, eingebaut 2006






Ausstattung



Foto: Walzenstuhl



Kraftübertragung






Schrotgang





Rüttelschuh




Mühle

Langenchursdorf.

KONZEPT UND DESIGN

Dr. Maria Doege | Mühle Langenchursdorf | Langenchursdorf | one.com


LOGO

Anna Maria Naumann

Langenchursdorf


IMPRESSUM

Mühle Langenchursdorf Maria und Karsten Doege GbR

Waldenburger Straße 46

09337 Callenberg